8. Juni 2014
Die Dashboard-Funktion in Google Analytics

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Wahrscheinlich kennen Sie die Situation: Sie arbeiten täglich mit einem sehr vielschichtigen Tool, das unglaublich viele Möglichkeiten hat – Sie schöpfen dieses Potential jedoch nie völlig aus. Google Analytics ist ein solches Programm, das im Bereich der Traffic-Analyse nicht mehr wegzudenken ist und uns unverzichtbare Daten liefert. Dennoch haben wenige die Zeit, sich in die Tiefen des Tools vor zu arbeiten und lassen somit zum Teil hoch relevante und hilfreiche Analyse-Möglichkeiten ungenutzt.

Wir möchten Ihnen im Folgenden aufzeigen, wie Sie mithilfe der Dashboard-Funktion in Google Analytics komplexe Auswertungen so erstellen können, dass Sie diese zukünftig mit nur einem Klick abrufen und auch Mitarbeitern zugänglich machen können, die mit dem Tool weniger oder gar nicht vertraut sind.

Die Dashboard-Funktion

Google Analytics bietet Ihnen die Möglichkeit zu jeder Ihrer Datenansichten individuelle Dashboards zu bestimmten, seitenspezifischen Kennzahlen zu erstellen, die in den Standardberichten nicht enthalten sind. Denkbar wäre zum Beispiel ein Dashboard, das Ihnen Besuchszahlen je nach Rubrik liefert. Jedes Dashboard kann aus bis zu 12 Widgets bestehen, die jeweils einen Messwert wiedergeben. Im Beispiel wäre etwa ein Widget denkbar, das die Besuchszahlen für die Rubrik “Politik” ausgibt, oder eines, das die erfolgreichsten Beiträge aus der Rubrik “Politik” auflistet. In der Google Analytics-Oberfläche finden Sie die Dashboard-Funktion unter dem Tab “Berichte” in der linken Randspalte. Hier können Dashboards aufgerufen oder erstellt werden. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier.

Anregungen für Dashboards zu wichtigen Analyse-Bereichen

Die eigentliche Stärke der Dashboards liegt nun darin, dass sie lediglich einmal angelegt werden müssen und dann je nach Bedarf täglich, wöchentlich etc. aufgerufen und ausgewertet werden können. Mittels der Datumsauswahl rechts oben kann der jeweils relevante Zeitraum festgelegt werden. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, in welchen Fällen Ihnen die Erstellung eines Dashboards einen echten Mehrwert bietet, möchten wir hier drei Dashboards mit Ihnen teilen, die das myheimat-Team regelmäßig zur Trafficanalyse benutzt.

1. Dashboard zu Autoren und Autorengruppen
Ein erster wichtiger Anwendungsfall ist in der Gegenüberstellung der Besuchszahlen von Redakteuren und Leserreportern (oder sonstiger Autorengruppen) zu finden. Natürlich wissen Sie wie oft Ihr Portal besucht wird und vielleicht auch wie viele Besuche die Beiträge auf Ihrem Portal generieren. Aber wissen Sie welche Ihrer Autorengruppen die meisten Visits erzeugt bzw. wer Ihr erfolgreichster Leserreporter ist? Eine solche Auswertung lässt sich mithilfe eines Dashboards übersichtlich durchführen und darstellen, und kann dabei helfen Erfolgsfaktoren bei der Beitragserstellung zu ermitteln und ggf. zu reproduzieren.

Darüberhinaus würde es sich anbieten, das Dashboard je nach Bedarf um weitere Autorengruppen zu ergänzen, oder zusätzlich die erfolgreichsten Autoren im Hinblick auf Suchmaschinenzugriffe mit aufzunehmen.

2. Dashboard zu sozialen Interaktionen
Ein weiterer Bereich, für den sich die Erstellung eines Dashboards definitiv lohnt, betrifft soziale Interaktionen wie Facebook Likes oder Twitter Shares, da diese Kennzahlen vor allem im SEO-Bereich zunehmend an Wichtigkeit gewinnen. Die entsprechenden Werte sind zwar auch über die regulären Google Analytics-Berichte abrufbar, in einem Dashboard können sie jedoch übersichtlicher dargestellt werden und sind damit leichter konsumierbar. Des Weiteren können sie auf diese Weise auch auf einfachem Wege mit Mitarbeitern geteilt werden, die sich mit Google Analytics nicht auskennen oder womöglich gar keinen Zugang haben.

Das Beispiel-Dashboard zeigt in übersichtlicher Form, in welchem sozialen Netzwerk die meisten Beiträge geteilt wurden, welche Beiträge am öftesten gepostet wurden und welche dieser Beiträge die meisten Leser haben. Daneben gibt es an, wie viele Besuche insgesamt über soziale Netzwerke generiert wurden und wie sich diese über die verschiedenen Netzwerke verteilen. Hieraus lassen sich dann beispielsweise Rückschlüsse darauf ziehen, welche Themen dazu geeignet sind, Traffic über soziale Netzwerke zu erzeugen.

3. Dashboard für die Redaktionsleitung
Das dritte Beispiel zeigt ein Dashboard, anhand dessen eine Redaktionsleitung im wöchentlichen Rhythmus die für sie wichtigsten Kennzahlen abrufen kann. Durch die Erstellung eines Dashboards für diesen Zweck, spart man sich wertvolle Zeit, die man ansonsten darauf verwenden müsste, jeden Bericht einzeln über die Google Analytics-Oberfläche aufzurufen. Darüber hinaus enthält das Dashboard auch Widgets mit Daten, die regulär gar nicht in Google Analytics angelegt sind, wie etwa das Widget zu den erfolgreichsten Themen der vergangenen Woche.

Die Auswertungen anderen Mitarbeitern zugänglich machen

Wie oben bereits erwähnt, besteht ein weiterer großer Vorzug der Dashboard-Funktion darin, dass auch komplexe Google Analytics-Auswertungen in leicht konsumierbarer Form mit anderen Mitarbeitern geteilt werden können. Zum einen gibt es die Möglichkeit, ein Dashboard im pdf-Format abzuspeichern. Zum anderen können Dashboards auch direkt über Google Analytics automatisiert per Email

Hierzu klicken Sie im entsprechenden Dashboard links oben einfach auf den Email-Button, geben Empfänger und Versandintervall an und Ihr Mitarbeiter bekommt regelmäßig ohne weiteres Zutun die für ihn wichtigen Daten und Auswertungen.

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