24. Oktober 2012
Leserreporter auf dem Vormarsch

Mitteldeutsche Zeitung startet Mitmachplattform in Sachsen-Anhalt

Am vergangenen Samstag startete die neue Mitmachplattform der „Mitteldeutschen Zeitung“ – nun können auch die Bürger in Sachsen-Anhalt eigene Beiträge aus ihrer Heimat veröffentlichen. Doch können Angebote abseits des professionellen Lokaljournalismus eine informative und ausgewogene Berichterstattung sicherstellen?

Hyperlokale Inhalte sind weiterhin im Fokus von Lokalzeitungsverlagen. Eine Möglichkeit, diese in großer Vielfalt und ohne einen immensen Personalaufwand zur Verfügung zu stellen, ist die Öffnung des lokalen Online-Angebots für Leserreporter. „Leserreporter sind nicht Konkurrenz, sondern vielmehr eine wichtige Ergänzung zu professionellem Journalismus“, sagt Dr. Martin Huber, Pionier für Bürgerjournalismusangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die Menschen vor Ort schreiben über das, was sie bewegt. Ihre ganz persönlichen Sichtweisen sind nicht nur spannend zu lesen. In der Gesamtschau ergibt sie auch ein erstaunlich exaktes Bild über die relevanten Themen der jeweiligen Region. Redakteure wiederum haben die Möglichkeit, diese Themen aufzugreifen, sie weiterzuentwickeln und professionelles Storys daraus zu machen.“

Von diesen Vorteilen sollen nun auch die Menschen aus Sachsen-Anhalt profitieren. Das neue Portal MZ-BürgerReporter der Mitteldeutschen Zeitung stützt sich dabei auf die gogol Publishing Cloud der Augsburger Software-Firma gogol medien. Diese sorgt als technische Plattform im Hintergrund dafür, dass bereits mehr als 200.000 deutsche Leserreporter am Puls ihrer Heimat berichten können. Die Mitteldeutsche Zeitung der Mitteldeutschen Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG erscheint täglich mit einer Auflage von mehr als 200.000 Exemplaren im Süden von Sachsen-Anhalt und gehört zur Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg.

„Unsere langjährige Erfahrung mit hyperlokalen Angeboten kommt nicht nur dem Leser zugute, der sich über seinen Wohnort informieren will, sondern auch Vereinen, Initiativen und Menschen mit speziellen Hobbys, die nun auf einfache Art Öffentlichkeitsarbeit machen können“, so Dr. Huber weiter. Von einer Verdrängung des klassischen Lokaljournalismus könne dabei aber keine Rede sein.

Als wertvolle Ergänzung sieht auch die Mitteldeutsche Zeitung ihr neues Angebot: Eine Auswahl der besten Beiträge aus mz-buergerreporter.de wird in die Druckausgabe übernommen. So erreichen vor allem Dank der Berichterstatter vor Ort und den Reaktionen der Community nun vermehrt Themen ein breites Publikum, deren Bedeutung sich erst nach und nach entfaltet.

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